Kennst Du das?
Etwas fühlt sich nicht mehr stimmig an. Nur greifen lässt es sich schwer.
Nach manchen Gesprächen weißt Du kaum noch, worum es eigentlich ging.
Eine Entschuldigung kommt Dir schneller über die Lippen als ein Nein.
Du spürst sofort, wenn die Stimmung kippt, und richtest Dich danach.
Am Abend bleibt die leise Frage, ob Du vielleicht einfach zu empfindlich bist.
Wer so fein spürt, nimmt viel wahr, oft mehr, als ausgesprochen wird. Manchmal steckt hinter solchen Momenten ein Muster. Und gerade Deine Feinfühligkeit kann Dir helfen, es zu erkennen.
Verantwortung entwirren
Was gehört zu wem?
Wer feinfühlig ist, nimmt schnell mehr auf die eigenen Schultern, als dorthin gehört. Beim Entwirren schauen wir Faden für Faden: Was ist Deins? Was gehört jemand anderem? Und was tragt Ihr gemeinsam? Manchmal hilft dabei ein Bild: Seifenblasen, die sich berühren, überschneiden und ihre Größe verändern, oder Fäden, die sich nach und nach lösen.
Zum Ausprobieren: Wähle ein Bild und klick Dich durch die Bereiche darunter. Das Bild verändert sich mit. Die Aufteilungen sind Beispiele zum Anschauen. Wie es bei Dir ist, spürst Du selbst am besten.
Was verknotet ist, lässt sich Faden für Faden lösen. Am Ende liegt jeder Faden wieder bei dem, dem er gehört.
- Meins
- Wie platziere ich meine Selbstfürsorge in diesem Tumult.
- Nicht meins
- Die Stimmung eines anderen Menschen.
- Gemeinsam
- Wie wir den Alltag als Familie stemmen.
- Noch unklar
- Wer an die Termine der Kinder denkt.
Zu zweit
Im ganzen Leben
Im Ganzen gleich verteilt. So kann sich eine Partnerschaft anfühlen, wenn beide ihren Teil tragen.
Gratis für Dich
Ein kleines Geschenk für Deinen Weg
Dein erster Schritt
Finde heraus, was hinter Deinem Gefühl steckt.
Die Checkliste ist wie ein Spiegel: zwanzig Sätze aus dem Alltag, zum Ankreuzen, in Ruhe. Manches lässt sich danach leichter erkennen.
Wenn Du magst, schicke ich sie Dir direkt in Dein Postfach.
Mit der Anmeldung kommen auch meine Briefe per Mail. Abmelden jederzeit möglich. Mehr dazu unter Datenschutz.

Über mich
Schön, dass Du hier bist.
Verantwortung hat mich schon früh begleitet. Im Streit meiner Eltern war spürbar, wie schnell sie bei denen landet, die sie gar nicht tragen müssten. Diese Frage hat mich nie losgelassen: Was gehört zu wem?
Mehr über meinen Weg
Als Sozialpädagogin durfte ich viele Familien ein Stück ihres Weges begleiten, in der Schule, im Jugendamt, in Zeiten von Trennung und Umbruch. Daraus ist eine Gewissheit gewachsen: Hinter jedem Konflikt stehen Menschen, die ihr Bestes versuchen. Und Klarheit entsteht dort, wo jeder wieder das Seine trägt.
Zwei Jahre in Kanada haben meinen Blick geweitet. Fern vom Gewohnten wurde sichtbar, wie viel Kraft in uns steckt, wenn wir über den eigenen Schatten springen.
Der Wald ist bis heute mein Lehrer. Beim Aufbau eines Waldkindergartens und als Natur-Coach durfte ich erleben: Alles hat seine Zeit. Nichts wächst schneller, wenn man daran zieht.
Auch den eigenen Weg kenne ich: eine Beziehung, in der ich mehr getragen habe, als meins war, und den Mut, es zurückzugeben. Die wichtigste Frage dabei war ganz einfach: Was ist mein Teil?
Heute begleite ich Frauen, die spüren, dass sich etwas verändern darf. Manchmal braucht es nur einen ruhigen Ort, um alles einmal auszubreiten. Was liegt da eigentlich? Was davon ist Deins, und was darf zurück? Oft weiß das Herz schon mehr, als der Kopf gerade sortieren kann. Gemeinsam schauen wir hin, in Deinem Tempo, und sehen, was sich zeigt.
Manchmal dürfen wir das Leben loslassen, das wir geplant hatten, dann wird Platz für das Leben, das auf uns wartet.
Herzlichst,
Das große Ganze
Am Ende geht es um Verbindung: zu Dir selbst, zu den Menschen, die Dir wichtig sind, und zu dem, was Dich trägt.
Manchmal braucht diese Verbindung nur wieder ein wenig Raum. Bodenständig, feinfühlig und mit offenem Herzen.
